«Mehr Geld, mehr Wohlstand?»

Geld und Kinder

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Der erste Umgang mit dem Geld …

Von Günter Hoffmann, Berlin

Früher waren die Kinder stärker auf ihre Fantasie angewiesen, wollten sie die Welt der Erwachsenen kopieren. Die Mädchen schnitten Kleider und Gebrauchsgegenstände aus Katalogen aus und spielten damit Einkaufen in selbst gebauten Kaufläden. Mit der Aktentasche des Vaters unter dem Arm gingen die Jungen arbeiten. Und nur mit Spielzeugwerkzeug war es ihnen erlaubt, sich an verschiedenen Baumaterialien auszuprobieren. Den ersten Kontakt mit dem Geld bekamen sie über das meist selbst hergestellte Spielgeld oder über das Taschengeld. Das allerdings verschwand häufig unmittelbar nach dem Erhalt entweder in der Spardose oder wurde umgehend gegen Süssigkeiten eingetauscht ...

Heute hat sich auch die Welt der Kinder verändert. In Kinderstädten können sie in die ihnen meist verschlossene Welt der Erwachsenen eintauchen. Sie können studieren oder als Geschäftsfrau, Schneiderin, Gärtner, Koch oder Redakteur arbeiten. Als Bankangestellte zahlen sie Löhne aus oder legen Sparbücher an. Als Bürgermeister oder Stadtrat lenken sie die politischen Geschicke der Stad

Geld und Kinder