«Abschaffung des Bargeldes»

Liebeserklärung an Zürich

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Dieser Streifzug durch die Stadt an der Limmat führt anhand von wunderschönen Bildern an historische wie kulturelle Schauplätze, zu bedeutenden Gebäuden und in Pärke, die zum Verweilen einladen. Zürich – das macht der abwechslungs- und bildreiche Stadtbummel klar – ist mehr als bloss Finanzplatz und immer eine Reise wert.

 

Eingefleischte Zürcherinnen und Zürcher sind überzeugt davon: Der liebe Gott muss in Festtagslaune gewesen sein, als er Zürich und die wunderschöne Landschaft rund um den See erschaffen hat. Aber, Hand aufs Herz, wann haben Sie Ihren letzten gemütlichen Stadtbummel unternommen? Schon lange her? Nun, dann ist jetzt die beste Gelegenheit dazu: Spielen Sie zusammen mit dem MoneyMuseum Tourist in Ihrer Heimatstadt.

Seebecken Zürich-Enge

Wasser: Die unvergleichliche Lebensqualität verdankt Zürich sicher auch diesem Element. Schon vor 8000 Jahren scheint man's gewusst zu haben. Das untere Seebecken ist ein ganz besonderes schönes Plätzchen. Hier im Enge-Hafen haben schon steinzeitliche Bauern ihre Pfahlbaudörfer errichtet.

Der See: Heut ist er die Pièce de resistance der sommerlichen Freizeitgestaltung. Glücklich also, wer hier einen der begehrten Standplätze für sein Segelboot oder die Motoryacht ergattert hat.

Doch auch ohne Yacht und Rennboot lässt sich's am See herrlich plauschen: Lauschige Badeanstalten laden zum Verweilen ein.

Lindenhof

Verweilen und Ausspannen ist auch auf dem Lindenhof angesagt.

Und auch hier steht man auf geschichtsträchtigem Boden: Unten im Rennwegquartier sind die Reste der keltischen Stadt. Auf dem Lindenhof selbst grüsst die Stadtgeschichte mit dem römischen Kastell Turicum.

Was für New York die Freiheitsstatute ist, das ist für Zürich das altehrwürdige Grossmünster. Graubehelmt grüsst das Zürcher Wahrzeichen Fremde und Einheimische.

Grossmünster

Erinnern Sie sich noch, wann Sie das letzte Mal die Treppenstufen des Grossmünster-Turms erklommen haben? Oder ist das Ganze schon viel zu lange her? Zugegeben, anstrengend ist die Treppensteigerei schon. Dafür müssen Sie einmal weniger ins Fitness-Studio. Und der Ausblick vom Grossmünster, nun, der schlägt jedes noch so trendige Fitness-Center um Längen.

Uetliberg, Fraumünster, Stadthaus, ein unschlagbarer Blick aufs untere Seebecken, das schneebedeckte Alpenpanorama? Da werden nicht nur Heimwehzürcher schwach!

Predigerkirche

Auch andere Kirchtürme locken – so wie hier in der Altstadt die Predigerkirche. Dicht gedrängt stehen sie, die Häuser im ehemaligen Handwerkerquartier. Heute wälzen sich an einem Freitagabend riesige Menschenmengen durch die Niederdorfstrasse, einem der grössten Vergnügungsviertel der Stadt. Doch auch am Tag haben die winkligen Gassen ihren Reiz: Hutmachereien, Spezialbuchhandlungen und Antiquitätengeschäfte warten wie auch der Turm der Stadtmauer darauf, entdeckt zu werden.

Sechseläuten-Umzug

Tradition gibt's nicht nur im Niederdorf: Nein, der typischste aller Zürcher-Bräuche nimmt seinen Auftakt an der noblen Bahnhofstrasse. Am Sechseläuten, dem Frühlingsfest der Zünfte wird?s besonders deutlich: Die Zürcher lieben ihre Stadt, sind stolz auf sie und ihre Geschichte als Wirtschaftsmetropole der Schweiz.

Kamele, Windhunde, währschafte Schmiden-Zöifter – sie alle präsentieren sich stolz den Zuschauern. Am Sechseläuten wird's offensichtlich: In Zürich feiert man gern.

Bahnhofstrasse

Doch von einem Sechseläuten bis zum nächsten dauert's stets so schrecklich lange. Darum verkürzt man sich die Wartezeit mit der weihnächtlich herausgeputzten Bahnhofstrasse. Und selbst das Züritram scheint mit dem Lichtermeer wetteifern zu wollen, spiegelt und vervielfacht es doch den Glanz des Lichtermeers.

Ob eingefleischter Zürcher oder Tourist – eines ist gewiss – wer einmal die weihnächtliche Bahnhofstrasse gesehen hat, wird deren Zauber und Magie in seinem Herzen bewahren.

 

Paradeplatz

Selbstverständlich hat die Bahnhofstrasse auch bei Tag und ohne Weihnachtschic ihren Reiz.

Am Paradeplatz wird Tradition gross geschrieben: Hier geben sich die ehrwürdige von Alfred Escher gegründete Kreditanstalt, das renommierte Uhrengeschäft Türler, das Traditionshaus Baur en Ville bis zur Confiserie Sprüngli ein nobles Stelldichein.

Schmuck und Uhren

Etwas weiter unten an der Bahnhofstrasse schliesslich das, was nicht nur das Herz der Damen höher schlagen lässt: Uhren, kostbarer Juwelenschmuck, funkelnde Diamanten, mattschimmernde Perlen – sie alle warten auf kapitalkräftige Käufer.

Schwarzenbach Kolonialwaren

Wenn's auf der rechten Limmatseite, im Niederdorf, köstlich nach Kaffee duftet, dann wissen es alle Vollblutzürcher: Der Kolonialhändler Schwarzenbach röstet gerade eine seiner unvergleichlichen Kaffeemischungen. Zürcher-Gourmets wissen aber noch mehr: Bei Schwarzenbach gibt's nicht nur exquisiten Kaffee, sondern auch Trockenfrüchte, exotische Curry-Mischungen, exklusiven Risottoreis und natürlich auch die echte, die einzigen Spaghetti neri – so wie man sie sonst nur von Venedig kennt.

Und als ob's damit nicht genug wär, wartet grad gegenüber von Schwarzenbach bereits die nächste Verführung:

Café Schober

Ja, richtig, hier im Café Schober gibt's die besten Buttergipfel. Und natürlich auch Traditionsgebäcke wie Gewürzbrot, das man in ein Tschumpeli, also einen Einer-Roten tunkt.

MoneyMuseum

Reizvolles hat Zürich nicht nur für Schlemmer und Gourmets zu bieten. Hier an der Hadlaubstrasse gibt?s Leckerbissen für Auge und Gemüt: Im MoneyMuseum führt man sich die Preziosen der Wirtschafts- und Geldgeschichte in appetitlichen Häppchen zu. Kostbare Gold- und Silbermünzen, eine mächtige Münzpresse, Hörspiele und Präsentationen warten auf Kulturbeflissene und wirtschaftsgeschichtlich Interessierte.

Neue Börse

Um Geld, allerdings um's zeitgenössische und nicht um's historische, dreht's sich auch hier: Wer sich für die Wirtschaftsgeschichte interessiert, besucht natürlich auch die neue Börse, die SWIX, im Selnauquartier.

Universität

Doch genug von Banken, Börsen und Moneten. In Zürich dreht sich nicht alles um den Mammon! Als Universitätsstadt mit zwei renommierten Hochschulen gibt’s reichlich Gelegenheit für geistige Nahrung und den gelehrten Dialog wie hier im Lichthof der Universität.

Opernhaus

Doch selbst bildungshungrige Geister brauchen einmal eine kleine Auszeit: Abschalten, Zurücklehnen und sich von stimmgewaltigen Solisten in andere Sphären entführen lassen − das kann man hier im Opernhaus.

Schiffbauhalle Zürich-West

Wer es urbaner und zeitgenössischer mag, findet im Schiffsbau in Zürich-West mit Sicherheit Gleichgesinnte. Hier im ehemaligen Industriequartier geht jede Nacht die Post ab: Klubs, die erst um Mitternacht öffnen, Parties, Beizen, Kinos – hier amüsieren sich nicht nur die Zürcher Kids, sondern all jene, die Wert darauf legen, «trendy» und «in» zu sein.

Züri Horn

Wesentlich ruhiger geht’s – wenigstens tagsüber – in Zürichs Pärken zu.

Wer sich für moderne Kunst und Architektur interessiert, ist im Zürihorn an der richtigen Adresse: Von Henry Moore, über Corbusier bis zu Tinguely sind hier alle Grossen vereint.

Patumbah-Park

Lust auf das «ersehnte Land», das Paradies mitten in Zürich? Willkommen im Patumbah-Park! Ja, richtig, das malaische Wort «Patumbah» bedeutet tatsächlich «ersehntes Land», Paradies eben. Wem verdanken wir dieses irdische Paradies?

 

Dem Zürcher Kaufmann Karl Fürchtegott Grob. Als Teilhaber einer Tabakplantage in Sumatra hat Grob im 19. Jahrhundert das grosse Geld gemacht. Doch wie alle Exilzürcher plagt und zwickt ihn das Heimweh. Zurück daheim baut sich Grob diesen kolonialistisch-exotischen Paradies-Palast. Allerdings ist’s ihm nicht vergönnt, diesen lange zu geniessen: Kurz nach dem Villa und Park fertig sind, stirbt er. Seine pietistisch angehauchten Töchter wollen nichts vom schnöden Mammon wissen − ihnen verdanken wir’s, dass der Patumbah-Park heut öffentlich zugänglich ist.

Belvoir-Park

Paradiesisch geht’s auch hier zu. Doch ist’s hier nicht bloss das Auge, das sich erfreut. Nein, hier kommt auch der Gaumen auf die Rechnung. Oder kennen Sie etwa etwas Stilvolleres, als sich an einem Sommertag im Belvoir Park von den Hotelfachschülern kulinarisch verwöhnen zu lassen?

Flohmarkt

Wer gerne stöbert, Lust auf Kuriositäten und Antiquitäten hat, wird am samstäglichen Flohmarkt sicher fündig: Vom Toaster aus den fünfziger Jahren, über eine Porzellan-Mickey Maus, von Kunst bis zu Ramsch und Kitsch – hier am Flomi findet man alles, was das Herz begehrt.

Zürifäscht

Kunst für einmal auch am Bau: Am Zürifäscht swingt ganz down-town Switzerland − und obendrein auch noch das Grossmünster. Lichtkünstler, Feuerwerker, Chilbibetrieb – Hochstimmung ist angesagt.

Üetliberg

Der Üetliberg: Das Zürcher Highlight der besonderen Art. Egal, ob Sommer oder Winter, der Hausberg ist in jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Und ob Zürcher oder Nicht-Zürcher, hier wird’s allen klar: Der liebe Gott hat’s an jenem Tag, als er Zürich erschuf, ganz besonders gut gemeint.