«Währungen von A-Z»

Matthäus 25: Parabel vom anvertrauten Geld

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Es ist wie mit einem Mensch, der seine Knechte rief, bevor er ausser Landes ging und ihnen sein Vermögen anvertraute; und dem einem gab er fünf Talent, dem andern zwei, dem dritten eines, jedem nach seinem Fähigkeiten, und er ging ausser Landes. Sogleich machte sich der, der die fünf Talent erhalten hatte, auf, handelte damit und gewann fünf dazu, ebenso gewann der, der die zwei hatte, zwei dazu. Der aber, der das eine erhalten hatte, ging hin, grub ein Loch und verbarg das Geld seines Herrn.
Nach langer Zeit aber kommt der Herr jener Knechte und rechnet mit ihnen ab. Und der, der die fünf Talent erhalten hatte, trat vor und brachte fünf weitere Talent und sagt: Herr, fünf Talent hast du mir anvertraut; fünf Talent habe ich dazu gewonnen. Da sagte sein Herr zu ihm: Recht so, du bist ein guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles will ich dich setzen; geh ein in die Freude deines Herrn! Da trat auch der mit den zwei Talent vor und sagte: Herr, zwei Talent hast du mir anvertraut; zwei Talent habe ich dazugewonnen. Da sagte sein Herr zu ihm: Recht so, du bist ein guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles will ich dich setzen; geh ein in die Freude deines Herrn!
Da kam auch der, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste von dir, das du ein harter Mensch bist. Du erntest, wo du nicht gesät hast, und du sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; und weil ich mich fürchtete, ging ich hin und verbarg dein Talent in der Erde; da hast du das Deine. Da antwortete ihm sein Herr: Du böser und fauler Knecht! Du hast gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe? Dann hättest du mein Geld den Wechslern bringen sollen, und ich hätte bei meiner Rückkehr das Meine mit Zinsen zurückerhalten. Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talent hat.
(Moral: „Denn jedem, der hat, wird gegeben werden, und er wird haben im Überfluss; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.”)