Münzsammlung 〉 Späte Neuzeit 〉 Ostasien 〉 Japan 〉 Kaiserreich Japan, Showa-Periode, Hirohito (1926-1989), 500 Yen 1982
| Zurück |
Kaiserreich Japan, Showa-Periode, Hirohito (1926-1989), 500 Yen 1982
| Denomination: | 500 Yen |
| Prägeautorität: | Kaiser Hirohito von Japan |
| Prägeort: | Unbestimmt |
| Prägejahr: | 1982 n. Chr. |
| Gewicht in Gramm: | 7.2 |
| Durchmesser in mm: | 27 |
| Material: | Andere |
| Eigentümer: | Sunflower Foundation |
Mit der Meiji-Restauration von 1868 änderte sich in Japan alles – fast über Nacht wurde das Land von einem mittelalterlichen Feudalstaat in einen modernen Nationalstaat verwandelt. Die Shogune (Militärregenten), die Jahrhunderte lang die Macht inne gehabt hatten, traten ab. Nominell übernahm wieder der Tenno (Kaiser) die Macht; Japan wurde eine konstitutionelle Monarchie.
Im Zug der Restrauration wurde auch das Währungswesen neu gestaltet. Die traditionellen japanischen Münzen wurden durch ein modernes Geldsystem ersetzt. Die neue Währung hiess Yen, was wörtlich übersetzt «rund» bedeutet – im Gegensatz zu den traditionellen japanischen Münzen, die oval waren.
Gleichzeitig mit der Einführung des Yen wurde die japanische Währung auf das Dezimalsystem umgestellt: 1 Yen galt 100 Sen bzw. 1000 Rin. Diese beiden Münzeinheiten wurden allerdings nicht lange ausgegeben. Wie alle anderen modernen Währungen auch, verlor der Yen im Laufe der Zeit so stark an Wert, dass seine Kaufkraft immer schwächer wurde. Dieser Wertlosigkeit fielen auch der Rin und der Sen zum Opfer – ihre Ausgabe wurde 1909 bzw. 1954 eingestellt.
Damit wurde der Yen zur kleinsten Münze Japans – was ihm allerdings nicht schadete: Heute ist der Yen eine der stabilsten Währungen, und Japan die drittgrösste Wirtschaftsmacht der Welt. Es gibt Kursmünzen bis zu 500 Yen aus Kupfer-Nickel und gesuchte silberne Gedenkmünzen zu 10’000 Yen und goldene zu 100’000 Yen.
