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Heiliges Römische Reich, Republik Verona, Grosso zu 20 Denaren, ca. 1218
| Denomination: | Grosso zu 20 Denaren |
| Prägeautorität: | Republik Verona |
| Prägeort: | Verona |
| Prägejahr: | 1218 n. Chr. |
| Gewicht in Gramm: | 1.65 |
| Durchmesser in mm: | 19 |
| Material: | Silber |
| Eigentümer: | Sunflower Foundation |
Das Heilige Römische Reich war beindruckend in seiner Grösse. In heutigen politischen Begriffen ausgedrückt gehörten dazu: Deutschland, Österreich, die Schweiz, das Burgund, Südfrankreich, ganz Oberitalien, die Toskana, Korsika, Sardinien und das Königreich Sizilien, das ganz Süditalien umfasste. Eingeklemmt dazwischen und nicht glücklich über diese allseitige Umarmung durch das Reich befand sich der Kirchenstaat.
Das riesige Reich bildete beileibe keinen einheitlichen Währungsraum. Im Königreich Sizilien liefen Denare aus Billon sowie Tari und Augustale aus Gold um. Im übrigen Reich wurden allerdings keine Goldmünzen geprägt. Im nördlichen Italien gaben Städte wie Verona, Mailand, Pavia, Venedig und Parma ihre abgewerteten Denare aus. In den deutschen Gebieten dagegen waren es die Feudalherren, die im Auftrag des Kaisers Brakteaten und Dünnpfennige schlagen liessen. Für den Handel war diese Uneinheitlichkeit des Geldwesens ein grosses Hindernis. Die Emission von Grossi aus gutem Silber, die in Norditalien begann, machte deshalb in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts rasch Schule.
