Münzsammlung ⟩ Altertum ⟩ Griechische Welt ⟩ Bulgarien

Thrakien, Tetradrachme (Imitation der Münze Alexanders III.), ca. 125-70 v. Chr., Odessos

Diese Tetradrachme aus der thrakischen Stadt Odessos (dem heutigen Warna in Bulgarien) ist eine antike Nachprägung einer Münze von Alexander dem Grossen (336-323 v. Chr.). Im Unterschied zur Vorlage ist das Münzbild der Imitation allerdings weniger naturalistisch gestaltet: Der Kopf des griechisc...

Thrakien, Tetradrachme (Imitation der Tetradrachmen Alexanders III.), ca. 125-70 v. Chr., Odessos

Diese Tetradrachme ist eine der vielen Nachprägungen der Münzen von Alexander dem Grossen. Sie trägt auf der Vorderseite den Kopf des griechischen Helden Herakles mit dem für ihn charakteristischen Löwenskalp. Die Rückseite zeigt Zeus, den höchsten Gott der Griechen, auf einem Thron sowie die gri...

Thrakien, Odessos, Tetradrachme (Imitation der Münze Alexanders III.), ca. 88-72 v. Chr.

Diese Tetradrachme wurde in der thrakischen Stadt Odessos (dem heutigen Warna) geprägt. Odessos ist nicht zu verwechseln mit der modernen Metropole Odessa. Zwar bedeutet der eine wie der andere Städtename «am Wasser» und beide Städte liegen am Schwarzen Meer. Doch Odessos entstand rund 2230 Jahre...

Römische Kaiserzeit, Macrinus (217-218) und Diadumenian, AE (Fünfer), 217-218 n. Chr., Markianopolis

Macrinus wurde 217 n. Chr. von seinen Soldaten zum Kaiser erhoben. Noch im gleichen Jahr erhob er seinen Sohn, den neunjährigen Diadumenian, zum Cäsar. Natürlich spielte der Junge in der Regierung noch keinerlei Rolle. Sein Vater wollte ihm durch die Ernennung lediglich die Nachfolge sichern.

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Römische Kaiserzeit, Severus Alexander (222-235), AE I, 222-235, Marcianopolis

Seit jeher galt die Münzhoheit als sichtbarer Ausdruck staatlicher Souveränität. In der Zeit der römischen Republik war es der Senat, der den Auftrag zur Münzprägung erteilte. In der Kaiserzeit war die Münzprägung das Recht des Kaisers. Dennoch gestand Rom immer wieder Städten in den Provinzen da...