Münzsammlung 〉 Altertum 〉 Römisches Reich 〉 Italien
| Mittelitalien, unbestimmter Italischer Stamm, Aes rude, Mitte 5. bis spätes 4. Jh. v. Chr.
Lange vor der Einführung von Münzgeld verwendeten die Völker Mittelitaliens als Tauschmittel gegossene Bronzestücke in der Form von rohen Klumpen, sowie Bruchstücke davon. Der römische Gelehrte Plinius der Ältere (*ca. 23 n. Chr., † 79 n. Chr.) bezeichnete diese Bronzestücke in seiner Enzyklopädi... |
| Mittelitalien, unbestimmter Italischer Stamm, Aes rude, 5.-3. Jh. v. Chr.
Bei diesem Stück handelt es sich nicht um eine Münze im eigentlichen Sinn, sondern um ein sogenannt vormünzliches Zahlungsmittel. Solche Gelder unterscheiden sich von Münzen dadurch, dass sie weder mit Wertzeichen noch mit Hoheitsmerkmalen versehen sind, aber bereits als Zahlungsmittel und Wertme... |
| Römische Republik, anonyme Römisch-Kampanische Didrachme, 280-276 v. Chr., Metapont (?)
Das Münzwesen des antiken Roms entwickelte sich aus zwei verschiedenen Wurzeln. Die erste war die althergebrachte mittelitalische Bronzewährung, das Aes rude; daraus entwickelte sich gegen Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. allmählich standardisiertes Bronzegeld, das Aes signatum. Die zweite Wurzel... |
| Römische Republik, anonyme gegossene Uncia, 280-276 v. Chr.
Um 290 v. Chr. war Rom noch ein verhältnismässig kleiner Staat, doch hatten die Römer bereits erstaunlich straffe politische und militärische Organisationen entwickelt. Dadurch war es ihnen gelungen, ganz Mittelitalien – Latium, Kampanien, Samnium und das wirtschaftlich bedeutende Etrurien – zu e... |
| Römische Republik, anonyme römisch-kampanische Litra, kurz vor 269 v. Chr.
Um 290 v. Chr. beendete die Römische Republik die seit Jahrzehnten geführten Samnitenkriege (343-290 v. Chr.) siegreich. Im Verlauf dieser Kriege hatte Rom ganz Mittelitalien – Kampanien, Samnium und das wirtschaftlich bedeutende Etrurien – unterworfen. Die Römer hatte reiche Beute gemacht und zu... |
| Römische Republik, anonyme römisch-kampanische Didrachme, 269-266 v. Chr.
«Das römische Volk hat keine Silbermünze vor dem Sieg über König Pyrrhus benützt. (…) Im 485. Jahr der Stadt, als Q. Ogulnius und C. Fabius das Konsulat innehatten, fünf Jahre vor dem Ersten Punischen Krieg, wurden Silbermünzen geschlagen.» So schildert Plinius der Ältere (*ca. 23 n. Chr., † 79 n... |
| Römische Republik, anonymer Quadrans, ca. 269-240 v. Chr.
Das erste römische Geldsystem entstand im Gebiet von Zentralitalien, wo der Boden reich an Bronze war. Der wirtschaftliche Austausch zwischen den einzelnen Städtegemeinschaften, die nacheinander in den römischen Staat eingegliedert worden waren, wurde dadurch erleichtert und gefördert. Die Einhei... |
| Römische Republik, anonyme römisch-kampanische Didrachme, 241-235 v. Chr.
Im Verlauf des 3. Jahrhunderts v. Chr. entwickelte sich die Römische Republik von einem Stadtstaat mit regionalem Einfluss zu einer militärischen Grossmacht. Um 300 v. Chr. war Rom noch ein verhältnismässig kleiner Staat, wenn auch bereits mit einer bemerkenswert straffen politischen und ... |
| Römische Republik, anonyme römisch-kampanische Litra, 241-235 v. Chr.
Nach seinem Sieg im Pyrrhischen Krieg 275 v. Chr. kontrollierte Rom die gesamte italische Halbinsel. Damit eröffneten sich der Stadt am Tiber einerseits neue Expansionsmöglichkeiten. Andererseits jedoch machten es diese Expansionsgelüste unvermeidlich, dass Rom in Konflikt mit einer anderen Gross... |
| Römische Republik, anonyme römisch-kampanische Litra, 241-235 v. Chr.
Rom wuchs im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. aus einer Gruppe von Dörfern am Tiber zu einer Stadt zusammen, die unter der Herrschaft der kulturell überlegenen Etrusker stand. Im Jahr 509 v. Chr. wurde der etruskische König Tarquinius Superbus in einem Volksaufstand vertrieben und die Römische Repub... |
