Münzsammlung 〉 Frühmittelalter 〉 Völkerwanderung 〉 Italien
| Königreich der Langobarden, Alboin (568-572), Tremissis, 572, Pavia
Die Geschichte des mittelalterlichen Münzwesens in Italien beginnt mit den Langobarden, die 568 auf die Apenninenhalbinsel vorstiessen. Ein ungewöhnlich blutiger Krieg und eine Pestepidemie in den 540er-Jahren hatten die Bevölkerung stark geschwächt. So stiessen die Eindringlinge nur auf geringen... |
| Königreich der Langobarden, Perctarit (672-688), Tremissis
Die Münzen der germanischen Könige orientierten sich an den Münzen Roms – jenem Imperium also, das sie im Zug der Völkerwanderung zu Fall gebracht hatten. Allerdings gab es beachtliche Unterschiede zwischen den römischen und den germanischen Münzen: Die römischen Goldmünzen bildeten auf der Vorde... |
| Königreich der Langobarden, Tremissis, spätes 7. Jh.
Die Lombardei in Oberitalien ist nach dem germanischen Stamm der Langobarden benannt, deren Name der Sage nach «Langbärte» bedeuten soll. Heute gelten jedoch andere Theorien als wahrscheinlicher. Eine Vermutung ist, dass der Name auf Langbaror zurückgeht, einen der Namen Odins. Nach einer anderen... |
| Königreich der Langobarden, Perctarit (671-688), Tremissis, Pavia
568 gründeten die Langobarden im Gebiet der heutigen Lombardei in Italien ein Königreich. Die Langobarden waren ein germanischer Stamm, der im Verlauf der Völkerwanderung aus Nordeuropa eingewandert war. An der Elbe, wo sie zunächst gesiedelt hatten, waren die Langobarden mit dem arianischen Chri... |
| Königreich der Langobarden, Aripert II. (700-712), Tremissis
Gegen Ende der Völkerwanderungszeit brachen vom Donaugebiet aus die Langobarden in Norditalien ein. 568 n. Chr. gründeten sie ein Reich mit Pavia als Hauptstadt, das während der nächsten 200 Jahre als unabhängiges Königreich bestehen blieb. Dann kam Karl der Grosse, eroberte Pavia, unterwarf das... |
| Königreich der Langobarden, Liutprand (712-744), Tremissis
Um die Mitte des 8. Jahrhunderts erreichte das Reich der Langobarden in Italien seine grösste Ausdehnung. Bis auf Sizilien, Rom und Neapel gehörte praktisch ganz Italien dazu. Federführend bei diesen Eroberungen war König Liutprand, der Münzherr unseres Tremissis. Die Münze zeigt sein schematisch... |
| Königreich der Langobarden, Herzogtum Benevent, Sico (817-832), Tremissis
Als Karl der Grosse das Langobardenreich mit seiner reichen Hauptstadt Pavia in das neu enstehende Frankenreich eingliederte, erhielt das Herzogtum Benevent endlich seine volle Selbständigkeit. Arichis II. legte sich sofort den Fürstentitel zu, um seine Unabhängigkeit zu demonstrieren. Benevent w... |
| Königreich der Langobarden, Herzogtum Benevent, Sico I. (817-832), Solidus
Die Langobarden, deren Hauptstadt die Stadt Pavia in Italien war, gründeten wohl um 570/571 das etwas weiter im Süden gelegene Herzogtum Benevent, das zuvor zum Machtbereich von Byzanz gehört hatte. In der Folge mussten sich die Herzöge von Benevent auch immer wieder gegen die Ansprüche von Byzan... |
