Münzsammlung 〉 Hochmittelalter 〉 Ostasien 〉 China
| Kaiserreich China, Nördliche Song-Dynastie, Zhezong (1086-1100), 2 Ch'ien (Käsch), 1094
Gegen Mitte des 11. Jahrhunderts wurden in China tiefgreifende Reformen nötig. Zwischen Reich und Arm, Stadt und Land klaffte eine breite Kluft. In den Geschäften der Städte wurden gegen klingende Münze sämtliche Luxusgegenstände des Orients angeboten: modern anmutende Dinge wie Toilettenpapier, ... |
| Kaiserreich China, Nördliche Song-Dynastie, Hui Zong (1101-1126), 2 Ch'ien (Käsch), 1101
Seit dem Aufstieg der Dynastie (960) hatten die Song-Kaiser mit räuberischen Nomaden zu kämpfen, die auf ihren Beutezügen immer wieder tief ins Innere des Chinesischen Reiches vordrangen. Schliesslich erkauften sich die Kaiser den Frieden gegen Tributzahlungen: Jährlich wurden den Feinden nun 200... |
| Kaiserreich China, Nördliche Song-Dynastie, Huizong (1100-1126), 10 Ch'ien (Käsch), 1107
Während dem 10. Jahrhundert – nach dem Fall der Tang-Dynastie und vor dem Aufstieg der Song – entstanden und vergingen in China verschiedene Kleinstaaten. Jedes dieser Reiche setzte eigene Münzen in Umlauf, was die Qualität des Geldes keineswegs verbesserte: So mancher Fürst hortete seine Bronzem... |
| Kaiserreich China, Südliche Song-Dynastie, Gao Zong (1127-1163), 2 Ch'ien (Käsch), 1131
Die (nördliche) Song-Dynastie ging zu Ende, als die Jurchen im Jahr 1125 die chinesische Metropole Kaifeng eroberten. Allerdings lebte Gao Zong, der neunte Sohn des nunmehrigen Ex-Kaisers, zu dieser Zeit in der Provinz Shantung und entging so der Gefangennahme durch die Eroberer. Zwei Jahre späte... |
| Kaiserreich China, Südliche Song-Dynastie, Ning Zong (1195-1225), 3 Ch'ien (Käsch), 1195
Nach der Eroberung Nordchinas durch die Jurchen flohen die verbleibenden Kräfte der Song auf die Südseite des Yangtse Flusses, und etablierten ihre neue Hauptstadt in Hangzhou. Seit damals wird die Dynastie die Südliche Song genannt (1127-1279). Ihr Reich erfreute sich eines beachtlichen Wohlstan... |
| Kaiserreich China, Südliche Song-Dynastie, Lizong (1225-1265), 2 Ch'ien (Käsch), 1228-1233
Während der Zeit der Song-Dynastie wurden im Reich der Mitte so viele Waren angeboten, dass niemand über genug Münzen verfügte, um alles zu kaufen. Zwar waren die Geldbörsen vieler Stadtbewohnerinnen und Bewohner gut gefüllt. 200'000 Münzen verdiente ein Minister pro Monat, dazu kamen Seidenballe... |
