Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Tirol, Sigismund (1439-1490), Goldgulden o.J., ca. 1478-1490, Hall

Die Habsburger brachten 1363 die Grafschaft Tirol in ihre Hand und besassen damit auch die hier durch die Alpen fahrenden Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen. Unter Herzog Sigismund, der im Alter von zwölf Jahren das Land erbte, bekam Tirol eine zusätzliche Bedeutung durch seinen Silber- und Kupf...

Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Tirol, Sigismund von Österreich (1439-1490,+1496), Guldiner 1484

Der Herzog als Turnierritter, ringsum 14 Wappenschilde. Von unten im Uhrzeigersinn die Wappen von Niederösterreich (grösser als die anderen), Haus Oesterreich, Kärnten, Tirol, Habsburg, Oberösterreich, Kyburg, Portenau, Windische Mark, Pfirt, Elsass, Burgau, Krain, Steiermark.

Heiliges Römisches Reich, Erzherzogtum Österreich, Grafschaft Tirol, Sigismund der Münzreiche (1446-1490), Guldiner 1486, Hall

Der Erzherzog in voller Rüstung und bodenlangem Mantel, mit Schwert und geschultertem Kugelzepter. Auf der Rückseite der Erzherzog als Turnierritter mit Banner und Helm.

Der Guldiner entsprach im Wert einem Goldgulden und war die erste grosse Silbermünze. Unter dem Namen Taler wurde er ...

Heiliges Römisches Reich, Erzherzogtum Österreich, Grafschaft Tirol, Sigismund der Münzreiche (1446-1490), Guldiner 1486, Hall in Tirol

Der silberne Gulden, auch Guldengroschen oder Guldiner genannt, entsprach im Wert dem Goldgulden. Das Wertverhältnis von Guldengroschen und Goldgulden zeigt sich auch an den identischen Vorderseiten der beiden Münzen. Doch der Guldiner war weit mehr als bloss das silberne Äquivalent eines goldene...

Heiliges Römisches Reich, Fürsterzbistum Salzburg, Leonhard von Keutschach (1495-1519), Gulden 1500

Salzburg geht in seinen Anfängen auf den fränkischen Adligen Rupert aus Worms zurück, der um 700 eine Bischofskirche und mehrere Klöster, u.a. das älteste deutsche Frauenkloster Nonnberg, gründete. Karl der Grosse erhob Salzburg zum Erzbistum und unterstellte ihm die bayerischen Bistümer Passau, ...

Heiliges Römisches Reich, Fürstbistum Salzburg, Leonhard von Keutschach (1495-1519), Batzen 1500

996 gewährte der römisch-deutsche Kaiser Otto III. dem Erzbischof von Salzburg das Recht zur Prägung eigener Münzen. Im Salzburgerland selbst war die Nachfrage nach gemünztem Geld damals zwar noch gering. Dafür herrschte Bedarf im östlichen Europa, in Russland und dem Baltikum; dort wurden die Sa...

Heiliges Römisches Reich, Maximilian I. (1490-1519), Etschkreuzer o.J., Hall

Innerhalb des habsburgischen Reiches verfügte Tirol im späten 15. Jahrhundert über das fortschrittlichste und am besten ausgebaute Münzsystem. Es war dies das Verdienst von Erzherzog Sigismund dem Münzreichen (1437-1496).

Sein Neffe Maximilian I., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, pr...

Heiliges Römisches Reich, Fürsterzbistum Salzburg, Leonhard von Keutschach (1495-1519), 3 Dukaten 1513

1495 wurde der Augustiner-Chorherr Leonhard von Keutschach zum Erzbischof von Salzburg gewählt. Leonhard, der schon 1490 durch Zahlung von 3000 Gulden die verschuldete Salzburger Dompropstel an sich gebracht hatte, konnte während seiner Amtszeit verpfändete Güter des Erzstifts wieder einlösen und...

Heiliges Römisches Reich, Fürstbistum Salzburg, Leonhard von Keutschach (1495-1519), dreifacher Dukat 1513

Ein frommer Kirchenfürst und gleichzeitig ein Finanzgenie: Dieser Dukat zeigt Leonhard von Keutschach, den Erzbischof von Salzburg. Er liess sich auf seinen Dukaten selbstbewusst in der Art der italienischen Renaissancefürsten porträtieren – trug dabei allerdings sein Ordensgewand.

Leonha...

Heiliges Römisches Reich, Fürstbistum Salzburg, Matthäus Lang von Wellenberg (1519-1540), vierfacher Dukat 1522

Die Prägung von Goldmünzen erreichte im mittelalterlichen Salzburg nie nennenswerte Bedeutung. Während der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts bezahlten die Salzburger Kaufleute grössere Summen mit ungarischen Dukaten. Danach übernahmen die Rheinischen Goldgulden die Funktion von Handelsmünzen, un...