Münzsammlung ⟩ Mittlere Neuzeit ⟩ Mittel- und Westeuropa ⟩ Grossbritannien

Vereinigtes Königreich Grossbritannien, Georg II. (1727-1760), 1/2 Penny 1742

Das Bild der Personifikation der Britannia mit langem Speer oder Dreizack und Lorbeerzweig liess schon der römische Kaiser Antoninus Pius (138-161) auf Sesterzen prägen. Der britische König Georg II. nahm dieses Bild wieder auf, setzte die Britannia auf die Weltkugel und stellte den englischen Sc...

Vereinigtes Königreich Grossbritannien, Georg III. (1760-1820), J. Clarke's Market Place, Token im Wert von 1/2 Penny 1794 (Privatprägung)

Token sind private Marken – man könnte sie auch Notmünzen nennen – die in Grossbritannien im 18. Jahrhundert sehr verbreitet waren. Grund für die massenhafte Emission von solchen Privatgeldern war der chronische Kleingeldmangel, unter dem England zu jener Zeit litt: Die britische Regierung beharr...

Vereinigtes Königreich Grossbritannien, Karl IV. von Spanien (1735-1759), Real de a ocho (Peso) 1795 mit britischem Gegenstempel

Grossbritannien litt im 18. Jahrhundert an einem gravierenden Münzmangel. Kleingeld wurde kaum geprägt, weil die britische Regierung eisern an dem Grundsatz festhielt, dass Münzen stets aus Edelmetall sein müssten. Das machte die Herstellung von Kleinmünzen teuer, weshalb die britische Regierung ...

Vereinigtes Königreich Grossbritannien für Westafrika, Manilla, bis 1948

Wann und wo in Afrika Manillen erstmals als Zahlungsmittel verwendet wurden, ist nicht bekannt. Eine Vermutung lautet, dass sie im 14. oder 15. Jahrhundert über den Sahara-Handel nach Westafrika gelangt sind.

Zum Tauschhandel gegen Sklaven und Waren liessen Portugiesen, Franzosen, Deutsch...

Vereinigtes Königreich Grossbritannien für Westafrika, Manilla, bis 1948

Die frühsten bekannten Darstellungen von Manillen stammen aus dem 16. oder 17. Jahrhundert. Sie bilden Manillen ab die der hier gezeigten sehr ähnlich sehen, nur dass sie viel grösser und schwerer waren. Diese frühen Manillen wogen durchschnittlich rund 300 Gramm.

Weil sich mit Manillen r...

Vereinigtes Königreich Grossbritannien für Westafrika, Manilla, bis 1948

Manilla ist die europäische Bezeichnung für ein afrikanisches Zahlungsmittel aus Kupfer oder Messing. Manillen waren ab 1500 und bis ins 20. Jahrhundert hinein als Barrengeld der gesamten Guineaküste entlang weit verbreitet. Sie dienten zum Erwerb von Lebewesen – vor allem als Brautpreis, manchma...

Vereinigtes Königreich Grossbritannien für Westafrika, Manilla, bis 1948

Seit dem 15. Jahrhundert liefen Manillen von der Küste des Golfs von Guinea bis ins afrikanische Hinterland um. Es handelte sich bei diesem Geld ursprünglich wohl um Arm-, Hals- oder Beinringe – um Schmuck also, der sich im Lauf der Zeit zum Zahlungsmittel entwickelte. Allerdings ist bis heute un...

Vereinigtes Königreich Grossbritannien, Georg III. (1760-1820), Bank-Dollar 1804

Dollar der Bank von England im Wert von 5 Schillings.

Vereinigtes Königreich Grossbritannien, Georg III. (1760-1820), Penny 1806

König Lysimachos, ein Nachfolger Alexanders des Grossen, liess im 3. Jahrhundert v. Chr. als erster eine sitzende Göttin mit Schild und Lanze auf seine Münzen setzen. Gut 400 Jahre später nahm der römische Kaiser Antoninus Pius das Thema wieder auf, als er diese Darstellung zusammen mit der Legen...