Münzsammlung 〉 Durch die Zeiten 〉 Südostasien 〉 Indonesien
| Indonesien, Insel Sumba, Mamuli mapawisi aus Weissblech
Dieses Mamuli aus Weissblech stammt von Sumba, einer Insel im westlichen Indonesien. Im Denken der Sumbanesen herrscht das Dualitätsprinzip vor: «männlich» und «weiblich» bilden zusammen ein Ganzes. Metalle werden dabei als männlich angesehen, Textilien verkörpern das weibliche Prinzip. I... |
| Indonesien, Insel Alor und umliegende Inseln, Mokko, bis 1914
Solche Messingtrommeln waren bis 1914 die Hauptwährung auf der indonesischen Insel Alor. In abgelegenen Gegenden werden sie heute noch zur Bezahlung des Brautpreises verwendet. Als die holländische Kolonialregierung 1914 die Verwendung ihres Münzgeldes durchsetzen wollte, verbot sie den Gebrauch ... |
| Indonesien, Papua, Provinz Irian Jaya, Volk der Dani, zwei Je-Steine, bis heute
Diese beiden geschliffenen Schiefersteine sind Wertsteine der Dani, einem Volk in Papua im zentralen Hochland von Westneuguinea. Diese grünen Steine werden noch heute bei rituellen Tauschhandlungen wie Initiationen, Hochzeiten oder Beisetzungen gebraucht. Je-Steine sind das alleinige Besitztum de... |
| Indonesien, Papua, Irian Jaya, Volk der Dani, Jetak (Flechtband besetzt mit Kaurischnecken und Fellstreifen), bis heute
Ein Jetak ist ein langes geflochtenes Band, das in der Mitte über die ganze Länge mit Kaurischnecken besetzt ist. Ausserdem kann das Band auch mit Samen der Hiobsträne, Orchideenfasern, Federn und Fellstückchen verziert sein. Das Volk der Dani in Irian Jaya benutzt Jetak als Messband, um den Prei... |
| Indonesien, Insel Sumba, Mamuli makamaluku aus Weissblech
Mamulis sind kleine Kunstwerke aus Metall – Gold, Silber oder, wie in diesem Fall, Weissblech. Sie spielen auf der indonesischen Insel Sumba im rituellen Gabentausch eine Rolle: bei Hochzeiten werden sie, neben Pferden und Büffeln, von der Familie des Bräutigams an die Brautfamilie verschenkt. Di... |
| Indonesien, Nordküste von Papua, Dimbo (Glasohrringe), 20. Jahrhundert
Solche Dimbo genannten Glasohrringe werden von der papuanischen Bevölkerung am Sentani-See bis heute als Teil der Brautzahlung benützt. Allerdings hat ihre Verwendung in dieser Form vermutlich erst um 1925 eingesetzt. Bei den Papuas an der Nordküste und auf den Inseln der Geelvink Bay hingegen si... |
