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Fränkisches Reich, Karl der Grosse (768-814), Denar (Pfennig), nach 794, Mailand
| Denomination: | Denar (Pfennig) |
| Prägeautorität: | Kaiser Karl der Grosse |
| Prägeort: | Mailand |
| Prägejahr: | 793 |
| Gewicht in Gramm: | 1.7200000286102295 |
| Durchmesser in mm: | 20.0 |
| Material: | Silber |
| Eigentümer: | Sunflower Foundation |
Der Pfennig war der Nachfolger des römischen Denars. Das deutsche Wort «Pfennig» und die englischen Begriffe «penny» oder «pence» waren Entsprechungen für die lateinische Bezeichnung «denarius» – das «d» auf den englischen Kupferpennys zeugte lange Zeit von dieser Verbindung. Und auch der französische Münzname «denier» war von «denarius» abgeleitet.
Dieser Pfennig stammt von Karl der Grossen, der in den Jahren 793-794 eine umfassende Reform des karolingischen Münzwesens durchführte. Karls «novi denarii», wie sie auf der Frankfurter Synode des Jahres 794 genannt wurden, zeigten auf der einen Seite das königliche Monogramm, wie es auch zur Bestätigung königlicher Urkunden gebraucht wurde. Die andere Seite trug ein Kreuz. Dazu nannte die eine Seite den Namen und den Titel des Königs, die andere die Münzstätte.
Auf ein karolingisches Pfund kamen 20 Schillinge zu je 12 Pfennigen – ein Pfund hatte demnach den Wert von 240 Pfennig. Diese Münzordnung blieb über sehr, sehr lange Zeit bestehen; in England war sie bis in die 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts in Gebrauch.
