Münztouren ⟩ Durch die Zeiten ⟩ Münzprägung auf deutschem Boden: die kurze Tour ⟩ Heiliges Römisches Reich, Bistum Augsburg, Udalschalk von Eschenlohe (1184-1202), Pfennig (Brakteat)

Heiliges Römisches Reich, Bistum Augsburg, Udalschalk von Eschenlohe (1184-1202), Pfennig (Brakteat)

Denomination: Pfennig (Brakteat)
Prägeautorität: Bischof Udalschalk von Eschenlohe
Prägeort: Augsburg
Prägejahr: 1184
Gewicht in Gramm: 0.9100000262260437
Durchmesser in mm: 26.0
Material: Silber
Eigentümer: Sunflower Foundation

Bis ins 13. Jahrhundert war der Pfennig die einzige Währung im Heiligen Römischen Reich. Er wurde allerdings regional verschieden ausgeprägt: Entweder, wie eh und je, mit einem Münzbild auf der Vorder- und der Rückseite. Oder, eine neuere Mode, der Pfennig wurde nur einseitig geprägt. Im Bistum Augsburg war es Bischof Udalschalk, der solche einseitig geprägten Pfennige erstmals in Umlauf brachte. Sie trugen das Bild des Bischofs mit den Zeichen seiner bischöflichen Würde, der Mitra und den seitlich herabfallenden Infulbändern.