Münztouren 〉 Durch die Zeiten 〉 Frauen auf Münzen – der lange Weg zur Gleichstellung 〉 Königreich England, Elisabeth I. (1558-1603), Schilling o. J. (ca. 1591-1595), 5. Ausgabe
Königreich England, Elisabeth I. (1558-1603), Schilling o. J. (ca. 1591-1595), 5. Ausgabe
| Denomination: | Shilling |
| Prägeautorität: | Königin Elisabeth I. von England |
| Prägeort: | Unbestimmt |
| Prägejahr: | 1591 |
| Gewicht in Gramm: | 6.170000076293945 |
| Durchmesser in mm: | 30.0 |
| Material: | Silber |
| Eigentümer: | Sunflower Foundation |
Elisabeth, Tochter von Heinrich VIII. und Anna Boleyn, wurde nach der Hinrichtung ihrer Mutter als illegitim erklärt. Trotzdem wurde sie, zusammen mit dem offiziellen Thronerben Eduard VI., sorgfältig erzogen. Eduard starb im Jahr 1553; seine Nachfolgerin war Maria die Katholische. Als auch Maria einige Jahre später verstarb, wurde Elisabeth 1558 vom Parlament als Herrscherin anerkannt.
Neun verschiedene Münzen aus Gold und elf Nominale in Silber: ein bisher nie gekannter Reichtum an Münzsorten spiegelten den Aufschwung und die Bedeutung Englands unter Elisabeth. Silbermünzen bildeten allerdings den grössten Teil des damaligen Geldumlaufs. Und die Herrscherin nahm die Gelegenheit wahr, ihre Macht durch ein repräsentatives Porträt auf ihren Münzen weltweit zu verkünden.
Der persönliche Anteil Elisabeths am Aufschwung ihres Landes war bedeutend: Gegen alle Neider setzte sie durch, dass der grosse Staatsmann William Cecil Lord Burghley die Zügel der Regierung in der Hand behielt. Im Innern milderte sie die soziale Not durch die «Poor Law Act» – die Regelung der Armenpflege und die Beschäftigung von Arbeitslosen per Gesetz.
