Bildertouren

Hier zeigen wir Ihnen den Themenreichtum von Münzbildern, nehmen Sie mit auf kulturelle und geldgeschichtliche Reisen und stellen Ihnen Werke aus der Buchsammlung des MoneyMuseums vor.

Geldgeschichte II: Geld als Münzgeld

Von Aila de la Rive, © MoneyMuseum 2009

Lange Zeit bedeutete Geld vor allem Münzgeld. Münzen hatten einen Wert an sich, weil sie aus Edelmetall bestanden. Auf diesen Wert konnten sich die Leute verlassen.

Geldgeschichte III: Papier-, Plastik- und virtuelles Geld

Von Aila de la Rive, © MoneyMuseum 2009

In China, wo auch die Münzen keinen nennenswerten Metallwert hatten, kam Papiergeld bereits im frühen 11. Jahrhundert auf. Es scheint um 1024 als Notgeld zur Finanzierung eines Krieges herausgegeben worden zu sein, weil Metallgeld knapp geworden war.

Traumsammlung Mildenberg

Leo Mildenberg: «Aus meiner Traumsammlung früher griechischer Münzen»

Auszüge aus einem Vortrag von Leo Mildenberg, Zürich
Das Material stammt aus öffentlichen Sammlungen, privaten Sammlungen und Auktionskatalogen.

Banknoten als Visitenkarte der Schweiz

Von Carol Schwyzer, © MoneyMuseum 2009

Geld geht jeden Tag durch unsere Hände, die verschiedenen Noten erkennen wir dabei an Grösse, Farbe und Zahl. Die Bilder auf der Note und deren Aussagekraft nehmen wir aber kaum wahr. Dabei sind Banknoten mehr als blosse Währungswerte: Sie spiegeln Identität, Kultur, Geschichte und Selbstverständnis eines Landes. Auf den US-Dollar-Scheinen z. B. lesen wir «In God we trust», vom britischen Pfund lächelt uns die Queen entgegen, die indischen Rupiennoten zeigen uns den Asketen Mahatma Gandhi. Und auf den aktuellen Schweizer Banknoten sind berühmte Kunstschaffende aus den verschiedenen Regionen des Landes samt ihrer Werke verewigt.

Die Auffassungen darüber, was die Besonderheit eines Landes ausmacht und wie es sich seinen Bürgern und der Welt präsentieren will, wandelt sich allerdings im Laufe der Zeit, wie die Entwicklung der Schweizer Banknoten von 1911 bis heute zeigt.

Porträts auf Münzen

Von Karin Althaus, © MoneyMuseum 2000

Die Renaissance liebte das Porträt – und veränderte es entscheidend. Denn ob Tafelbild oder Münze: Nicht mehr symbolische, typisierte Gesichter waren nun gefragt, sondern Individualporträts. Und zwar solche im Profil.

Beeinflusst wird diese Entwicklung von der antiken Numismatik. Und sie hat Konsequenzen: Denn im Gegensatz zum ansprechenden, gar bannenden Frontalbildnis wirkt das reine Profil streng. Es schafft Distanz, weil der Blick des Dargestellten sich gar nicht mit dem des Betrachters, der Betrachterin treffen kann. Wer Beispiele dafür sucht, findet sie hier: Münzporträts von ausgesuchter Schönheit – numismatische Kleinkunstwerke eben.

Die Zürcher und ihr Geld

Von Ursula Kampmann, © MoneyMuseum 2009

Wie stehen die Zürcher zu ihrem Geld? Auch wenn es die typische Zürcher Geldeinstellung nicht gibt, so wussten sich die Leute von der Limmatstadt in einer Krise immer wieder vorteilhaft zu helfen.

Eine Bildertour zur Ausstellung des MoneyMuseums und des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich im Museum Bärengasse von 2006 bis 2007.

Zürich in Bildern: Vom Verkehrsknotenpunkt zur Wirtschafts- und Kulturmetropole

Von Calista Fischer, © MoneyMuseum 2001

Zürich – eine Bilderbuchstadt? Gewiss. Reisende, aber auch Einheimische schwärmen immer wieder von Zürichs malerischen Ecken, seinen grünen Seiten – und vor allem seinem blauen See mit den Schneegipfeln im Hintergrund. Auch hat Zürich im Lauf der Zeit manch berühmte Persönlichkeit kennengelernt oder hervorgebracht. Mehr darüber erfahren Sie hier, auf der Bilderreise durchs moderne Zürich. Jedes Bild steht dabei exemplarisch für mindestens eines der vier Hauptmerkmale der Stadt: Zürich als Verkehrsknotenpunkt, als Geschichtsort, als Wirtschaftsmetropole und Kulturhauptstadt der Schweiz. (Fotos: René Perret, Kindhausen, CH)

Währungen des Altertums

© MoneyMuseum 2002

Nicht von Alpha bis Omega, sondern von Antoninian bis Uncia reicht im MoneyMuseum das Alphabet der Währungen aus dem Altertum. Doch während die Münze des römischen Kaisers Antoninus Augustus längst Vergangenheit ist, existiert die Uncia weiter – wenn auch nicht als Währung, sondern als Handelsgewicht, nämlich als Unze. Definitiv ausgestorben sind hingegen Währungen, deren Namen so exotisch klingen wie z. B. jener der Hekte oder des Obol. Zwei Währungen aus alter Zeit haben allerdings bis in die heutige Zeit überlebt: der hebräische Schekel und die griechische Drachme – wenn auch für letztere Ende Februar 2002 ebenfalls das letzte Stündlein geschlagen hat ...

Währungen des Mittelalters

© MoneyMuseum 2002

Dass das Mittelalter eine finstere Zeit sei, ist ein verbreitetes Vorurteil. Dabei ist es für viele vor allem eine unbekannte Zeit, eine Zeit, von der sie wenig wissen. Wer sich jedoch daran macht, das Mittelalter zu erhellen, wird entdecken, wie vielfältig diese Epoche und das Wirken seiner Menschen war.

Ein Medium, das dies besonders gut bezeugt, sind Münzen bzw. Währungen. Und davon gab es im Mittelalter viele. Einige davon liegen inzwischen zwar längst auf dem Friedhof der Geldgeschichte. So z. B. der Dukat und der Floren. Und viele davon sind – wie die Dobla oder der Gros – auch in Vergessenheit geraten. Andere hingegen leben dank der Grimm’schen Märchen in so mancher Erinnerung weiter und sind fast jedem Kind bekannt. So z. B. der Groschen, der Taler und der Heller.

Doch ob vergangen und vergessen oder nicht: Im MoneyMuseum erzählen sie uns alle immer noch ihre Geschichte ...

Währungen der Neuzeit

© MoneyMuseum 2002

Wer im MoneyMuseum einen Blick auf neuzeitliche Währungen wirft, wird nicht nur einigen jener zwölf begegnen, die nun ihren Platz dem Euro räumen mussten, sondern auch manchen, die schon früher von der Geldbühne abgetreten sind: so nämlich dem Portugalöser, dem Jefimok und der Pistole. Hand aufs Herz: Wer hätte diese Währungen noch gekannt?

Gleichzeitig bietet sich hier der oder dem Interessierten aber auch ein Überblick über die verschiedenen Währungen, die auf unserem blauen Planeten immer noch in Umlauf sind. Die monetäre Weltreise führt dabei vom thailändischen Baht über den amerikanischen Dollar und die russische Kopeke bis hin zum südafrikanischen Rand und zum japanischen Yen. Ein Klick, und die Reise kann beginnen ...