Bildertouren

Hier zeigen wir Ihnen den Themenreichtum von Münzbildern, nehmen Sie mit auf kulturelle und geldgeschichtliche Reisen und stellen Ihnen Werke aus der Buchsammlung des MoneyMuseums vor.

Bilderreise durch die griechische Religion

Von Ursula Kampmann, © MoneyMuseum 2003

Die Gegensätze und Gemeinsamkeiten zwischen der westlichen, christlich geprägten Welt und dem Islam sind heute fast ständig ein Thema. Worin das Christentum aber seine eigenen Wurzeln hat, ist schon fast vergessen. Gemeint ist hier nicht etwa die Jesus- oder die biblische Schöpfungsgeschichte – nein, es ist die vielfältige, lebenspralle Welt der griechischen Götter. Ein guter Grund also, sie sich wieder in Erinnerung zu rufen. Denn obwohl längst vom Olymp verstossen, haben sich Rituale und Zeremonien zu ihrer früheren Anbetung bis heute im christlichen Glauben erhalten: In jedem Osterlamm und in jedem kirchlichen Gottesdienst leben die «heidnischen» Rituale und Zeremonien aus antiker Zeit wieder auf ...

Bilderreise durch die römische Religion

Von Ursula Kampmann, © MoneyMuseum 2003

Was ist Gott? Für die Römer scheinen wir das aus unseren ungeliebten Lateinstunden nur allzu genau zu wissen: Jupiter, Juno, Minerva, die römische Trias, dazu die üblichen Götter der antiken Welt, gleich den griechischen Göttern in Namen und Wirkung. Doch tatsächlich liegen die Wurzeln der römischen Religion viel früher, viel tiefer, im Dunkel der Vorzeit ...

Bilderreise: Das Christentum erobert Rom

Von Ursula Kampmann, © MoneyMuseum 2003

Was ist Gott? Diese Frage hätten ein Römer, der an die Staatsgötter glaubte und ein Römer, der sich zu Christus bekannte, völlig unterschiedlich beantwortet. Für den einen waren die Götter Mächte, die man mittels magischer Zeremonien dazu veranlassen konnte, dem Menschen gewogen zu sein. Für den anderen war Gott ein liebender Vater, der den Menschen seinen Sohn geschickt hatte, um alle, die sich zu ihm bekannten, zu erlösen. Während die römischen Götter ihre Rituale forderten, beanspruchte der christliche Gott den ganzen Menschen und verbot ihm eifersüchtig jegliche Verehrung anderer Götter.

Christliche und römische Gottesauffassung waren so unterschiedlich, dass die eine der anderen nicht friedlich weichen mochte. Wie und warum aber geschah es, dass das Christentum die römischen Kulte ablöste?

Best of Europe I: Die schönsten Münzen Europas von der Antike bis zur Renaissance

Von Jürg Conzett, Initiator des MoneyMuseums, © MoneyMuseum 2002

Willkommen bei «Best of Europe I». Hier zeige ich Ihnen die schönsten Münzen Europas von den Anfängen in der Antike bis zur Renaissance, der Wiedergeburt der Antike. Selbstverständlich ist Schönheit kein objektives Kriterium. Sie ist eine Frage des Geschmacks. Wie aber beurteilt man Schönheit und Ausdruckskraft einer Münze? Soll alles an den Griechen gemessen werden oder beurteilt man jede Münze vor ihrem eigenen kulturellen Hintergrund? Dann jedenfalls können auch keltische und völkerwanderungszeitliche Münzen schön sein.

Best of Europe II: Die schönsten Münzen Europas von der Renaissance bis zur Moderne

Von Jürg Conzett, Initiator des MoneyMuseums, © MoneyMuseum 2002

Willkommen bei «Best of Europe II». Hier zeige ich Ihnen die schönsten Münzen Europas von der Renaissance bis hin zur Moderne. Die Renaissance sprengt die ideologischen Denkbarrieren des Mittelalters. Und so wird es nach einem Unterbruch von vielen Jahrhunderten erstmals wieder möglich, Herrscher auf den Münzen zu porträtieren, ohne sich gleich den Vorwurf der Gotteslästerung einzuhandeln. Fortan steht also der Mensch im Mittelpunkt. Damit ist natürlich die Bahn frei für Selbstinszenierungen jeglicher Couleur. Mit dem Siegeszug des Talers, der erfolgreichsten Grosssilbermünze aller Zeiten, haben die Stempelschneider nun endlich ausreichend Fläche zur Verfügung, um ihre Kunst unter Beweis zu stellen. Schöne Münzen zu prägen, wird zur Prestigefrage. Fürsten, Könige, Städte – sie alle liegen im Wettstreit um das schönste und bestgeprägte Geld. Die Ergebnisse sind schlicht überwältigend.

Eine Zeitreise in zehn Karten: Der wilde Osten Europas

Von Aila de la Rive, © MoneyMuseum 2004

Im seit der Völkerwanderung menschenleeren Land östlich von Elbe und Adria lassen sich ab dem 6. Jahrhundert slawische Völker nieder. Vom antiken Erbe und Christentum sind sie noch unberührt – sie haben keine Schrift, keine Bauten aus Stein und sie prägen keine Münzen. Zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert bilden sich aus diesen Völkern dann grössere Länder heraus: Böhmen, Polen, das Kiewer Reich, Ungarn und Bulgarien.

Wie sich die neuen «Staaten» Ost- und Mitteleuropas im Laufe der Zeit entwickeln, erzählen Ihnen diese Karten. Osteuropäische Münzen hingegen zeigen wir Ihnen in unserer Münzsammlung. (Karten: www.sibiweb.de)

Ausgewählte Werke aus der Buchsammlung

© MoneyMuseum 2005

In dieser von Jürg Conzett, dem Initiator des MoneyMuseums, zusammengestellten Bildertour werden Ihnen einige besonders kostbare Werke aus der Buchsammlung des Museums vorgestellt. Geordnet sind die Werke nach ihrem Erscheinungsjahr, thematisch entstammen sie jedoch ganz unterschiedlichen Gebieten, wie ihre Titel verraten. Lassen Sie sich überraschen ...

Die Buchsammlung des MoneyMuseums: Alte Epochenwerke

© MoneyMuseum 2002

Bücher tragen Gedanken in die Welt: zündende Gedanken, die diese Welt verändern können. In jedem Abschnitt der Geschichte gibt es speziell wichtige Bücher, die jeweils – aus den Gegebenheiten ihrer Zeit heraus – notwendige Entwicklungen in Gang setzen oder beschleunen. Kurz: Epochenwerke prägen und formen ihre Zeit im besonderem Masse.

Die Buchsammlung des MoneyMuseums: Bibliophile Werke

© MoneyMuseum 2005

Nirgendwo harmoniert die Kunst des Buchdrucks mit jener des Buchbindens so schön wie in einem bibliophilen Werk. Ein solches Werk vereint in sich nämlich nicht nur die Kunst des Schreibens, nein, auch das Handwerk der Papierherstellung, des Letternsetzens und der Bilderätzung. Und oft ist es der krönende Abschluss einer jahrelangen, intensiven Arbeit.

Ein bibliophiles Werk ist also immer auch Ausdruck einer überhöhten Arbeit und ein ganz besonderes Zeitdokument. Das gilt auch später noch, als der Buchdruck durch weiteren technischen Fortschritt einfacher wird und sich Neuerungen vor allem auf dem Gebiet der Typografie und im Abbilden von Fotos zeigen.

Heute allerdings werden solche Werke, wie sie z. B. hier zu sehen sind, nur noch von wenigen Interessierten geschätzt ...

Die Buchsammlung des MoneyMuseums: Helvetika

© MoneyMuseum 2005

Als Helvetika bezeichnet man Schriften, Bücher und Bilder über die Schweiz. Hier wird der Begriff freier interpretiert und bezieht sich auf Werke, die in der Schweiz entstanden und verlegt worden sind. Auch ihre Texte und Bilder – darunter wunderschöne Kupferstiche – stammen meist aus Schweizer Hand. Von der Schweiz bzw. einzelnen ihrer Regionen handelt aber nur ein Teil von ihnen. Ein anderer Teil hat Religiöses zum Inhalt und dokumentiert u. a. den reformatorischen Aufbruch in der Schweiz. Weitere – teils bis heute über die Schweiz hinaus bekannte – Werke künden vom Wissens- und Forschungsdrang ihrer Zeit, gleich, ob sie von Tieren, mitteralterlicher Minnelyrik oder menschlicher Physiognomik handeln. Und auch das Werk des Gründers der «Zürcher Zeitung», der Vorläuferin der NZZ, ist hier präsent.