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Das Königsspiel Baccara ist ein Kartenspiel und wird mit 6 Spielen zu 52 Blatt bespielt. Die Mitspieler spielen nicht gegen die Spielbank, sondern gegen die übrigen Spielteilnehmer. Der Croupier führt die Partie, achtet auf die Einhaltung der Regeln und gibt mit seiner Regelkenntnis "Hilfestellung", wenn der Spieler es wünscht. Die erteilten Ratschläge müssen dann unbedingt befolgt werden. Ziel ist es, mit zwei oder maximal drei Karten möglichst nahe an den Kartenwert "9" zu kommen. Die SpielvorbereitungenDie 312 Karten werden vom Croupier sorgfältig gemischt, zuerst offen mit den Bildern nach oben, dann verdeckt. Nach dem Mischen bietet der Croupier die Karten dem Spieler zu seiner Linken zum "Schneiden" an. Dann legt er sie in den "Schlitten" und übergibt sie dem Bankhalter (Bankier) zum Spielbeginn. Das Spiel Nachdem alle Mitspieler gesetzt haben, gibt der Bankier dem Gegenspieler (Ponte) und dann sich selbst eine verdeckte Karte und anschließend noch je eine. Die alleinstehende Ponte entscheidet für sich selbst, ob sie eine dritte Karte haben möchte. Wenn auch andere Teilnehmer gesetzt haben, hält sie sich an die Ziehungsregeln. Dann erst entscheidet der Bankier, ob er eine dritte Karte haben möchte. Hat nun einer der beiden mit den ersten zwei Karten "Schlagrecht" (8 oder 9), so muß dieser die Karten sofort aufdecken. Damit verliert der andere das Recht auf eine dritte Karte. Die Setzmöglichkeiten Der Bankier macht einen beliebigen Einsatz als Banksumme. Die Ponte setzt gegen den Bankier. Dabei darf die Summe aller Einsätze der Ponte nicht höher als die jeweilige Banksumme sein. Die Ponte mit dem höchsten Einsatz bekommt die Karten und spielt für ihre Mitspieler gegen den Bankier. Hierzu folgende Besonderheiten: Banco Möchte die Ponte einen Einsatz der Höhe der gesamten Banksumme machen, so kündigt sie dies mit "Banco!" an. Damit verliert die übrige Ponte das Recht zu setzen. Die Ponte muß sich nun nicht mehr an die Ziehungregeln (siehe Tabelle) halten und hat somit die Möglichkeit zu einer Faux-Tirages. Banco avec la Table Möchte die Ponte einen Einsatz in der Höhe der halben Banksumme machen, so kündigt sie dies mit "Banco avec la Table!" an. Die übrigen Teilnehmer können insgesamt nur noch den übrigen Teil der Banksumme setzen. Nun muß sich die Ponte aber an die Ziehungsregeln (siehe Tabelle) halten. Banco suivi Hat die Ponte in einer der beiden Spielbesonderheiten verloren, so hat sie das Recht, mit "Banco suivi" beim darauffolgenden Spiel nochmals gegen den Bankier zu spielen. Suite Der Bankier kann zu jeder Zeit auch abgeben (Suite), und jeder Teilnehmer kann die Bank in Höhe der letzten Banksumme kaufen. Findet sich niemand, muß die Bank versteigert werden. Der Versteigerungsbetrag ist dann die neue Banksumme. Wenn der neue Bankhalter verliert, geht die Bank an jenen Teilnehmer, der vor der Versteigerung an der Reihe gewesen wäre. Die Ziehungsregeln
Die Gewinnmöglichkeiten Hat der Bankier eine Punktsumme näher zu 9, gewinnt er die Einsätze der Gegenspieler. Einsatz + Gewinn ergeben die neue Banksumme. Hat die Ponte eine Punktsumme näher zu 9, so zahlt der Bankier aus der Banksumme seinen Gegenspielern ihre Gewinne in der Höhe 1 : 1 aus. Bei Punktgleichstand (Egalité) bleiben die Einsätze liegen oder können verändert werden. |
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