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Wenn jemand sein Scherflein zu etwas beiträgt, dann gibt er ein wenig Geld oder eine andere geringe Gabe zu einem grösseren Ganzen dazu.
Ein Scherf war ein halber Pfennig oder Obol seit den Karolingern
(8./9. Jh.). Die Bezeichnung Scherf entstand aus dem Lateinischen scripulum
und wandelte sich von scrip, scirp, scerp in althochdeutsches
scerpf und heutiges Scherf um. Scripulum ist die volkstümliche
Anlehnung an srupulum, was den kleinsten Teil eines Masses oder
Gewichts bezeichnet. Mundartlich ging der Begriff auf kleine Münzen im allgemeinen über. |
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