Köpfe der römischen Kaiser Augustus, Tiberius, Caligula, Claudius und Nero

Haus Österreich, Maria Theresia Als Garantie für den Wert des Geldes liessen die Kaiser und Könige schon früh ihre Porträts auf den Münzen abbilden. Der Herrscher stand somit stellvertretend dafür ein, dass die Münze den auf ihr vermerkten Wert hatte.

Nichtsdestotrotz geschah es im Mittelalter häufig, dass eine Münze vom Münzherrn verrufen wurde. Der Münzherr hatte daraus meist einen Nutzen, die Bevölkerung jedoch grosse Verluste.

Kopf oder Zahl? Diese Frage stellt man automatisch, wenn eine Münze in die Luft geworfen wird, um eine Sache zu entscheiden oder eine Wette abzuschliessen.

Der Kopf Maria-Theresias auf den von ihr ausgegebenen Talern (1740-1780) ist weltweit bekannt. In Österreich war der Maria-Theresien-Taler bis 1858 gesetzliches Zahlungsmittel, blieb aber bis 1892 in Umlauf.

Er zirkulierte aber auch in Äthiopien, Sudan, Saudi-Arabien und im ganzen Nahen Osten. In Äthiopien war er sogar bis 1945 gültig. Selbst in Indien und China war er beliebtes Zahlungsmittel. Man schätzt, dass in 200 Jahren 300 bis 400 Millionen Stück geprägt wurden. Damit ist er unter allen Münzen einmalig.