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Während in einigen Weltgegenden die Menschen mit Teeziegeln und Kakaobohnen bezahlten, war in Europa Vieh, vor allem Rinder, ein erstes Zahlungsmittel. Andere Nahrungsmittel, die als Geld dienten, waren Palmöl, Kolanüsse, getrockneter Fisch, Getreide wie Reis und Gerste, Mais und Tabak. |
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Viele deutsche und österreichische Städte verdanken ihre Namen dem ausgedehnten Salzhandel (Schwäbisch Hall, Halle, Hallstadt), denn altdeutsches hall = Salz. Salzgeld war aber auch im 13. Jahrhundert in Tibet, im 19. Jahrhundert in Äthiopien, in Burma und auf Borneo Zahlungsmittel. Ein auf dem Salzklumpen oder der Salzstange angebrachter Stempel garantierte Güte und Gewicht. Der Begriff Opiumgeld lässt zunächst daran denken, dass man Opium als Geld einsetzte. Das stimmt so aber nicht. Mit Opiumgeld bezeichnet man Bronzegewichte in der Form von Enten, Löwen, Elefanten und vielen anderen Tieren, die in Thailand im 17.-19. Jahrhundert im Opiumhandel benutzt wurden. Sie wiegen 4 g bis 4000 g. Als der Opiumhandel offiziell verboten wurde, verwendete man die Gewichte oft als Geld. |
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