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Es gibt viel Kurioses
rund um's Geld. Dazu gehören auch die Geschichten von dem Philosophen
Diogenes und von den Münzfälschern aus
der antiken Stadt Dyme. Kurios
ist, dass in unserem sogenannten Silbergeld kein Silber ist und dass "Kohldampf",
im Volksmund für "Hunger" gebraucht, nichts mit Essen, aber
etwas mit Geld zu tun hat.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Geld kostet? In der Glosse gibt Dave Barry (un)passende Antworten zum Finanzwesen. DiogenesDiogenes aus Sinope (ca. 412-323 v. Chr.) ist heutzutage das Sinnbild der Anspruchlosigkeit. Er lebte in einer Tonne und besass nur einen Becher zum Trinken. Selbst den warf er noch weg, als er sah, wie ein Junge Wasser zum Trinken mit der Hand schöpfte. Ausgerechnet dieser bedürfnislose Diogenes soll Falschmünzer gewesen sein, wenn man seinem Namensvetter Diogenes Laertios, der ungefähr 100 Jahre später gelebt hat, glauben will. In seinem Werk "Vitae philosophorum" (Die Lebensläufe der Philosophen) berichtet er, dass der Vater des Diogenes von Sinope Münzpächter und Geldwechsler war. |
Er soll den Sohn dazu angehalten haben, ihm bei der Herstellung gefütterter Münzen behilflich zu sein.
Marmorplatte von DymeAuf einer weissen Marmorplatte schrieb man - vermutlich im 3. oder 2. Jahrhundert v. Chr. - in der Hafenstatt Dyme, im Nordwesten der Peleponnesischen Halbinsel, das Urteil eines Prozesses auf, der die Falschmünzerei betraf. Die Marmorplatte war sehr wahrscheinlich auf dem Marktplatz in der Markthalle aufgestellt worden. Angeklagt waren ein Goldschmied und drei weitere Männer, heiliges Gut aus dem Tempel gestohlen oder veruntreut zu haben, um daraus Kupfergeld zu prägen. Sie wurden alle zum Tode verurteilt. Aber weil man in der Antike solche Urteile auf Stein nur dann anfertigte, wenn man die Verurteilten gleichzeitig suchte, könnte es sein, dass die Geldfälscher entkommen waren. |
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