Abendländisch
zentrierte Geschichtsschreibung lässt die Antike mit dem Untergang
des weströmischen Reiches 476 n.Chr. enden. Das oströmische
oder byzantinische Reich aber überdauerte fast das ganze Mittelalter
(bis 1453).
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Freilich
wurde seine stattliche Grösse, die es 628 unter Kaiser Justinian -
durch Rückeroberung westlicher, an Goten und Wandalen verlorener Gebiete
- erreicht hatte, bald wieder von den Langobarden und dann von den Arabern
reduziert.