Das Osmanische Reich

Als die Mongolenstürme Dschingis Khans und seiner Nachfolger das Reich der türkischen Seldschuken, das Sultanat von Rum mit der Hauptstadt Ikonium, zertrümmert hatten, gründete um 1300 der ebenfalls türkische Hordenführer Osman, nunmehr als Sultan, das Reich, das bis 1922 seinen Namen trug und in welchem Kleinasien schlechthin zur Türkei wurde.

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  Im Orient und in Ägypten erinnerte die osmanische Expansion an die antiken Weltreiche; doch in Europa ging sie weit über jene hinaus - schicksalshaft beispielsweise für die Serben 1389 auf dem Amselfeld (Kosovo), 1393 für die Bulgaren, 1453 für Konstantinopel, das durch seinen Fall zu Istanbul wurde. Erst vor Wien wurde 1683 der türkische Vormarsch zurückgeschlagen.