«»

Freitag: Besuch des MoneyMuseums (Stephan Koncz)

 zurück

Am Freitag gratis, Führung an den übrigen Tagen kostenpflichtig 

 

  • "Traditionelle Zahlungsmittel"
  • "Geld in der Römischen Republik" 
  • "Der gerechte Preis - Ökonomisches Denken im Mittelalter" 
  • Bibliothek und Antiquariat
  • Münzen prägen

 

Das MoneyMuseum lädt seine Besucherinnen und Besucher in neu gestaltete Räume ein. Eine Besonderheit bildet das Museion im unteren Stockwerk. Hier sind Bücher ab dem 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart ausgestellt. Nun wird sich der eine oder andere Besucher fragen, wie Bücher mit Geld zusammenhängen und warum das MoneyMuseum auch eine Bibliothek ist.

Jürg Conzett hat sich neben Münzen immer schon für Bücher interessiert. Münzen sind Türen in andere Welten. Und Bücher sind es auch, wie Sie ja bestimmt auch schon selber erlebt haben, zum Beispiel in den Ferien, am Strand liegend, vertieft in einen Roman oder Krimi.  

Im antiken Griechenland war das Museion ein Ort, der zugleich Treffpunkt, Bücherei und Platz zum Debattieren war. Hier wurden Dialoge durchgeführt. 

Auf diesen Ort des Austausches bezieht sich das MoneyMuseum. Das moderne Geld kann nur im gesellschaftlichen Zusammenhang betrachtet werden. Was zählt, ist der interdisziplinäre Austausch und die Sicht aus unterschiedlicher Perspektive.

Dieser Austausch findet mit der Bibliothek ein würdiges Umfeld. Die Bücher in diesem Raum kreieren eine Atmosphäre. Sie bilden die Gegenwelt zu einer Flut an Informationen im Netz, auf dem Smartphone, Tablet. Ein Buch muss man erarbeiten, sich aktiv damit auseinandersetzen. Sich darauf einlassen, sich Zeit nehmen. Kurzum: jedes Buch ist ein Prozess. Die alten Schriften bilden einen Kontrast zum Gegenwartsbezug der Bibliothek, zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Geld und Gesellschaft“.