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Ausstellung

Ewig leben?

Frauen, die im Jahr 2018 in der Schweiz geboren wurden, können mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85,4 Jahren rechnen. In dieser Zeit kann man viel machen. Und doch. Irgendwann ist Schluss. Dass Menschen sterben, hat sich bis heute nicht geändert.

Wie aber gehen wir damit um? Welche Rolle spielt der Tod in unserem Leben? Verdrängen wir ihn? Versuchen wir, ihn mit allen möglichen Mitteln hinauszuzögern? Viele Fragen sind mit dem ewigen Skandalon der Endlichkeit verbunden. Diese Ausstellung wird keine von ihnen beantworten, aber sie beschäftigt sich damit, wie sich die Fragen und die Antworten rund um den Tod und die Hoffnung auf ein ewiges Leben verändert haben.

Folgen Sie uns anhand von Büchern aus der Bibliothek des MoneyMuseums auf unserem Weg durch die Jahrhunderte. Im AudioGuide (Rubrik Podcasts) sind alle Stationen beschrieben. Der Ausstellungskatalog ist gratis.

Die Ausstellung schliesst mit der Frage: Wofür leben? Wofür sterben? Illustriert und erklärt an Hand des letzten Harry Potter Bandes: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Vieleicht ist unser Leben so einzigartig und wertvoll, weil es eben nicht ewig währt.

vorherige Ausstellung: Wir und das Fremde: Wie wir die Welt kennenlernten 

Traditionelle Zahlungsmittel

Traditionelle Zahlungsmittel

Traditionelle Gesellschaften sind hierarchisch organisiert. Die Stellung einer Person und damit deren Prestige hängt nicht etwa davon ab, wie viel die Person besitzt, sondern davon, wie viele Gaben sie den anderen Mitgliedern der Gesellschaft übergeben hat.

Geld in der Römischen Republik

Die Verwaltung der römischen Republik basierte auf der Heeres-Organisation. So war die zentrale Volks-Versammlung genauso wie das Heer organisiert. Alle großen Veränderungen des römischen Münzwesens lassen sich aus den Erfordernissen der Kriege erklären. Der Krieg gegen Hannibal brachte die größte Münzreform der antiken Geschichte mit sich. Dazu gehörte der Denar, der fast 500 Jahre umlaufen sollte. 60 Münzen werden präsentiert und erklärt, was die Symbole bedeuten. Der römische Kaiser wurde zum Garanten für das Wohlergehen der Bürger Roms, die von ihm prächtige Spiele, großartige Bauten und immer genug Getreide für den Lebensunterhalt erwarteten. Diese Kosten mussten aufgebracht werden, genauso wie der Lohn der Legionäre und die Gehälter der kaiserlichen Verwaltung. Am einfachsten ging dies durch Krieg. Die Eroberung neuer Provinzen brachte reiche Beute nach Rom.

Bibliothek

Das MoneyMuseum ist ein Ort des Austausches im Sinne des antiken Museions. Nicht fehlen darf dabei eine Bibliothek. Sie bildet einen würdigen Rahmen für die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen. 

      

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