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China: Der weirdo podcast

Der chinesische Podcast “Weirdo” von Qing Wang verbindet tiefgreifende gesellschaftliche Themen mit persönlichen, menschlichen Gesprächen jenseits des Mainstreams. Im Zentrum stehen Erfahrungen von Menschen, die sich durch unabhängiges Denken und unkonventionelle Lebenswege auszeichnen. Asia Society Switzerland und das MoneyMuseum machen diesen chinesischen Podcast nun einem deutsch- und englischsprachigen Publikum zugänglich – mit der Vision, das chinesische Denken auf neue, empathische Weise zu erschliessen.

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Der chinesische Podcast „The Weirdo“ (不合时宜) von Qing Wang richtet sich an Menschen, die sich gesellschaftlich oft als „unangepasst" erleben -- sei es durch unkonventionelle Lebenswege oder eigenständiges Denken. Er verbindet persönliche Themen wie Freundschaft, Mutterschaft und weibliche Selbstfindung mit globalpolitischen Fragen wie dem Ukrainekrieg, deutscher Politik und dem Chipkonflikt zwischen China und den USA. Besonders im Fokus steht die Rolle von Frauen in Geschichte und Gegenwart. Ziel ist es, einen Raum für tiefgründige, menschliche Gespräche jenseits des Mainstreams zu schaffen.

Die Mission des Podcasts ist es, eine „menschliche Perspektive“ auf globale und persönliche Themen zu bieten, die über geopolitische Analysen hinausgeht und sich auf die Gedanken und Gefühle der Menschen konzentriert. Die behandelten Themen reichen von existenziellen Fragen und zwischenmenschlichen Beziehungen, insbesondere aus weiblicher Sicht, über globale Politik und Wirtschaft bis hin zu Fragen der Medien und Authentizität.

Vision: das chinesische Denken auf neue, empathische Weise erschliessen.

  • Menschliche Perspektive: Der Podcast hat es sich zur Aufgabe gemacht, die menschliche Seite dessen, was in der Welt vor sich geht, zu beleuchten und eine „menschliche Kommunikation" sowie „menschliche Berührung" zu ermöglichen.
  • Zielgruppe „die Unangepassten": Der Name „The Weirdo of Podcast" versucht, ein Publikum anzusprechen, das sich in der Gesellschaft oft „unangepasst" oder „weird" fühlt. Dies kann sich auf verschiedene Aspekte beziehen.
  • Raum für unabhängiges Denken: Der Podcast möchte einen kreativen und sicheren Raum für unabhängiges Denken schaffen. Er fördert Gespräche, die hinterfragen, was „weird" und was „normal" ist, und regt dazu an, über die Gesellschaft und die Zukunft nachzudenken.
  • Verbindung in schwierigen Zeiten: Insbesondere während der COVID-Pandemie wurde der Podcast zu einem Ort der „guten Batterie", an dem sich Menschen verbunden fühlen und verstehen konnten, was vor sich ging. Er ermöglicht eine andere Art der Verbindung zu den Zuhörern, indem er persönliche Gefühle und populäre Interessen zusammenführt.

Zusammenfassend ist „The Weirdo" der Podcast von Qing Wang, der durch seine „menschliche Perspektive" und seine Rolle als Sammelpunkt für Menschen mit „unabhängigem Denken" eine spezielle Position in der Medienlandschaft einnimmt.

Wir verfolgen folgende Ziele

1. Kulturelles Verständnis fördern:
Sie zielt darauf ab, westlichen Betrachtern Zugang zum chinesischen Denken, zur Philosophie, Mentalität und Weltsicht zu verschaffen -- jenseits von Klischees und geopolitischen Spannungen.

2. Horizonterweiterung:
Es geht um mehr als nur Information: Die „Vision" liegt darin, Denk- und Wertemuster zu erkennen, die nicht auf westlichen Individualismus oder Kapitalismus beruhen.

3. Dialog ermöglichen:
Indem man das chinesische Denken versteht, wird ein produktiver kultureller und wirtschaftlicher Austausch möglich -- auch im Hinblick auf Machtverschiebungen im 21. Jahrhundert.

Wie passt das ins MoneyMuseum?
Das Konzept fügt sich aus folgenden Gründen gut in das MoneyMuseum:

1. Geld ist kulturell geprägt:
Das MoneyMuseum hinterfragt das Wesen des Geldes -- und Geld ist in China historisch wie philosophisch ganz anders gedacht worden (z. B. als Symbol für kosmische Ordnung oder staatliche Macht, nicht nur als Tauschmittel).

2. Alternative Wirtschaftslogiken:
Chinesisches Denken kennt nicht die gleiche Eigentums- oder Kapitallogik wie der Westen. Begriffe wie „Harmonie" oder „Zirkulation" könnten neue Perspektiven auf Geld und Wert schaffen -- ein zentrales Anliegen des Museums.

3. Globales Verständnis von Geld und Macht:
Das Museum möchte zeigen, wie Geldsysteme Weltsichten spiegeln. Chinas Aufstieg, inklusive digitaler Zentralbankwährungen, fordert das westlich geprägte Finanzsystem heraus. Wer „chinesisches Denken" versteht, erkennt frühzeitig neue Paradigmen.

4. Dialogischer Ansatz:
Der Slogan ruft zu einem Perspektivwechsel auf -- ganz im Sinne des MoneyMuseums, das dazu einlädt, über den eigenen Denkrahmen hinauszudenken.