Stiftungszweck
1. Soll die Geschichte des Geldwesens mit besonderer Berücksichtigung der Währungsgeschichte dokumentieren
2. und deren soziokulturellen und gesellschaftlichen Aspekte
3. einem breiten Publikum im In- und Ausland näherbringen
4. sowie die Forschung und Wissenschaft in diesem Bereich national und international unterstützen und fördern.
Die Sunflower Foundation wurde 1999 von Jürg Conzett gegründet, nachdem er eine bedeutende Münzsammlung aufgebaut hatte. Ziel der Stiftung ist es, die Geschichte des Geldes einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Dies führte 1999 zur Gründung des MoneyMuseums, das zunächst als Online-Plattform startete und später physische Ausstellungsräume in Zürich eröffnete.
In den folgenden Jahren entwickelte die Stiftung zahlreiche Initiativen:
2000-2010: Aufbau des MoneyMuseums, erste Publikationen, Radio MoneyMuseum, Sonderausstellungen, digitale Medienangebote und Tauschbörsenprojekte.
2011-2020: Erweiterung um Plattformen wie MoneyForum und MoneyLab, Förderung alternativer Wirtschaftsmodelle und Diskussionen zu Blockchain und digitalen Währungen.
2021-2025: Stärkere akademische Zusammenarbeit (z. B. mit der Cusanus Hochschule), ChinaForum-Diskussionen und eine intensivere Auseinandersetzung mit alternativen Geldkonzepten.
Die Stiftung beschäftigt sich bis heute mit der ökonomischen Bildung, Geldtheorie, Digitalisierung und gesellschaftlichen Alternativen zum bestehenden Wirtschaftssystem.
Der rote Faden der Geschichte der Sunflower Foundation ist die kritische Auseinandersetzung mit Geld – nicht nur als ökonomisches Phänomen, sondern als kulturelle, historische und gesellschaftliche Kraft. Von Anfang an zielte die Stiftung darauf ab, Geldwissen nicht nur für Fachleute, sondern auch für ein breites Publikum zugänglich zu machen. Dabei setzte sie auf verschiedene Medien, Plattformen und Methoden.