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Kanton Bern, Mediationszeit, 1 Franken 1811

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Kanton Bern, Mediationszeit, 1 Franken 1811 (obverse) Kanton Bern, Mediationszeit, 1 Franken 1811 (reverse)

Von 1798 bis 1815 war die Schweiz ein französischer Vasallenstaat. Zunächst rief Napoleon Bonaparte die Helvetischen Republik (1798-1803) aus, zentralisierte das verworrene Münzwesen der Schweiz, und glich die neue Schweizer Währung dem französischen Dezimalsystem an: Das helvetische Einheitsgeld wurde in Franken, Batzen und Rappen geteilt.

1803 widerrief Napoleon jedoch die Helvetische Republik, und erliess statt dessen die Mediationsverfassung. Damit erhielt wieder jeder Kanton wie eh und je das Recht, Münzen zu schlagen. Allerdings sollten die Kantone bei ihren Prägungen den Münzfuss eines neuen Schweizer Frankens zu 1,5 französischen Franc einhalten. Die eine Seite der neuen Münzen sollte das Kantonswappen, die andere einen stehenden Krieger samt Wappen mit der Aufschrift XIX CANTONE zeigen.

Hier im Bild das erste Frankenstück dieser Art, das 1811 in Bern geprägt wurde.

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