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Heiliges Römisches Reich, Friedrich II. von Hohenstaufen, Brakteat

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Heiliges Römisches Reich, Friedrich II. von Hohenstaufen, Brakteat (obverse) Heiliges Römisches Reich, Friedrich II. von Hohenstaufen, Brakteat (reverse)

Der deutsche Reichsadler ging auf die Aquila zurück, den römischen Legionsadler. Der stand für die herrschaftliche Befehlsgewalt, war also nicht ein persönliches oder dynastisches Emblem. Nach seiner Krönung zum Kaiser im Jahr 800 übernahm Karl der Grosse den römischen Adler als Herrschaftszeichen. So stellte er das fränkische Kaisertum in eine Linie mit dem römischen Kaisertum, und so gelangte der Adler ins Heilige Römische Reich (Deutscher Nation). Dieser Brakteat aus dem 13. Jahrhundert zeigt einen Adler mit ausgebreiteten Schwingen und naturgetreuem Schnabel. Die Münze ist ein so genannter Konstanzer Pfennig, denn er wurde nach dem Vorbild der Pfennige des Bischofs von Konstanz geprägt. Das war die damals gängigste Währung rund um den Bodensee und darüber hinaus.

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